F-1 Visum für Besuch und Zusammenleben: 10 Q&A von der Einladung von Familienmitgliedern bis zum Visum für Haushaltshilfen (2026)
Möchten Sie Familienmitglieder in Korea besuchen oder mit ihnen zusammenleben? Informieren Sie sich über die Voraussetzungen für das F-1-Visum, Anforderungen für die Einladung von Eltern zur Kinderbetreuung, Richtlinien für die Beschäftigung von Haushaltshilfen (Helper) sowie die neuesten Richtlinien für 2026.
Kostbare Zeit mit der Familie: Der ultimative Leitfaden für das F-1-Visum für Besuch und Zusammenleben
Wenn man in Korea lebt, kommt es vor, dass man Eltern, Kinder oder andere Familienmitglieder aus dem Heimatland aus besonderen Gründen einladen möchte. Das erste, was einem dabei in den Sinn kommt, ist das F-1-Visum für Besuch und Zusammenleben.
Das F-1-Visum ist für einen "Besuch und Aufenthalt" gedacht, der länger dauert als bei einem Touristenvisum (C-3), jedoch einen spezifischeren Zweck hat als ein Visum für einen dauerhaften Wohnsitz. Insbesondere im Jahr 2026 gab es viele Änderungen bei der Kinderbetreuung durch Eltern von Ehegatten von Koreanern sowie beim System für Haushaltshilfen. Von der Einladung der Familie bis hin zum Visum für Haushaltshilfen beantworten wir hier 10 zentrale Fragen zum F-1-Visum.
Was Sie in diesem Artikel erfahren:
Die detaillierte Klassifizierung des F-1-Visums und die Suche nach der richtigen Qualifikation für Ihren Einladungszweck
Voraussetzungen für die Ausstellung eines Visums für die Kinderbetreuung (F-1-5) für Eltern von Ehegatten von Koreanern (F-6)
Einstellungskriterien für ein Visum für Haushaltshilfen (Helper) für ausländische Fachkräfte und Investoren
Beschäftigungsverbote, Nachteile bei Verstößen und Methoden zur Anmeldung bei der Krankenversicherung
Definition und Zielgruppe des F-1-Visums für Besuch und Zusammenleben (Grundlagen)
Das F-1-Visum ist für Ausländer gedacht, die aus verschiedenen humanitären Gründen in Korea bleiben möchten, wie z. B. Besuche bei Verwandten, Zusammenleben mit der Familie oder hauswirtschaftliche Unterstützung.
Hauptzielgruppe
Besuch von Verwandten: Personen, die Verwandte in Korea besuchen und dort längerfristig bleiben möchten.
Zusammenleben mit der Familie (F-1-5): Eltern oder Geschwister eines mit einer koreanischen Person verheirateten Ausländers (F-6) (zum Zweck der Kinderbetreuung).
Haushaltshilfe (F-1-22): Haushaltshilfen, die von großen Investoren, hochqualifizierten Talenten usw. beschäftigt werden.
Sonstiges: Personen, für die andere humanitäre Gründe anerkannt werden, wie die Pflege alternder Eltern oder die Kindererziehung in Korea.
Ist eine Erwerbstätigkeit oder gewerbliche Tätigkeit mit dem F-1-Visum in Korea möglich? (Grundlagen)
Grundsätzlich ist dies absolut untersagt.
Beschäftigungsverbot: Das F-1-Visum ist ein Aufenthaltsstatus, der "keine Beschäftigung" erlaubt. Neben Aushilfsjobs in Restaurants oder als Tagelöhner auf Baustellen ist auch eine gewerbliche Tätigkeit im Homeoffice grundsätzlich verboten.
Ausnahme: Wer mit einem Visum für eine Haushaltshilfe (F-1-22) einreist, darf ausschließlich in dem Haushalt arbeiten, mit dem ein Arbeitsvertrag geschlossen wurde.
Sanktionen: Wenn ein Inhaber eines F-1-Visums heimlich arbeitet und erwischt wird, wird die Person abgeschoben, und der Einladende (Familienangehöriger) kann zudem die Berechtigung verlieren, künftig weitere Einladungen auszusprechen.
Können Inhaber eines F-2- (Wohnsitz) oder F-5-Visums (Daueraufenthalt) ihre Eltern mit einem F-1-Visum einladen?
Ja, das ist möglich, aber die Anforderungen sind streng.
Einladungsvoraussetzungen: Das Einkommen des Einladenden muss einen bestimmten Standard erfüllen (in der Regel das 1-fache des BNE), und es muss nachgewiesen werden, dass humanitäre Gründe vorliegen, wie etwa, dass die Eltern im Heimatland keine versorgenden Familienmitglieder haben oder hochbetagt sind.
Unterschied zum Kurzzeitbesuch: Wenn es nur darum geht, sich zu sehen, ist ein C-3-1-Visum schneller, aber wenn man länger als 90 Tage zusammenleben möchte, sollte man von Anfang an ein F-1-Visum bei der Botschaft im Heimatland beantragen oder nach der Einreise nach Korea eine Änderung des Aufenthaltsstatus prüfen.
Wie kann ein Inhaber eines F-1-Visums den Aufenthalt in Korea verlängern?
Das F-1-Visum wird normalerweise jährlich verlängert.
Unterlagen für die Verlängerung: Nachweis über die Beziehung zum Einladenden (z. B. Familienstandsbescheinigung), Nachweis über den Aufenthaltsort und eine Bürgschaftserklärung des Einladenden.
Grund für die Verlängerung: Der Zweck der Einladung muss weiterhin bestehen. Wenn der Zweck beispielsweise "Kinderbetreuung" ist, muss das Kind sich noch in einem Alter befinden, das Betreuung erfordert.
Was sind die Voraussetzungen für die Beantragung eines F-1-Visums für die Beschäftigung einer "Haushaltshilfe (Helper)"?
In Korea können Privatpersonen nicht frei ausländische Haushaltshilfen einstellen. Nur Ausländer, die bestimmte Bedingungen erfüllen, können einen Helfer einladen.
Einstellungsberechtigte:
Unternehmensinvestoren, die mindestens 500.000 US-Dollar investiert haben (D-8)
Hochqualifizierte Talente wie Inhaber eines Doktortitels in bestimmten Fachbereichen oder hochbezahlte Fachkräfte (E-7)
Einkommensvoraussetzungen: Der Arbeitgeber muss ein jährliches Einkommen nachweisen, das mindestens das Dreifache des Bruttonationaleinkommens (BNE) des Vorjahres beträgt.
Kindervoraussetzung: Man muss ein Kind unter 13 Jahren erziehen.
Visum-Code: F-1-22 (Haushaltshilfe, die den Arbeitgeber begleitet)
Hinweis für 2026: Das Pilotprojekt für philippinische Haushaltshilfen (E-9), das von der Regierung gefördert wurde, wurde um ein Jahr verlängert. Dies unterscheidet sich jedoch vom Wesen her vom F-1-22-Visum, bei dem Einzelpersonen die Einladung aussprechen. Die Beschäftigung ausländischer Haushaltshilfen durch normale zweiverdienende Haushalte bleibt weiterhin eingeschränkt.
Wenn Eltern eines mit einem Koreaner verheirateten Ausländers (F-6) zur Kinderbetreuung kommen (F-1-5)
Dies ist das Visum, das am häufigsten von multikulturellen Familien genutzt wird.
F-1-5-Visum: Ein Status für Schwiegereltern, die einreisen, um ihre Enkelkinder zu betreuen.
Aufenthaltsdauer: Der Aufenthalt ist bis Ende März des Jahres möglich, in dem das Kind (Enkel) 10 Jahre alt wird. (Bei mehreren Kindern oder Alleinerziehenden ist dies bis Ende März des Jahres möglich, in dem das Kind 13 Jahre alt wird.)
Einhaltung der Regeln: Oft arbeiten Eltern, während sie in Korea sind, z. B. in Restaurants. Dies ist strengstens zu vermeiden, da bei Entdeckung sofort die Ausweisung erfolgt.
Ist es möglich, nach der Einreise mit einem F-1-Visum zu einem anderen Visum (z. B. D-2, E-7) zu wechseln?
Theoretisch ist es möglich, aber nicht einfach.
Statuswechsel: Um von F-1 auf Studium (D-2) oder Beschäftigung (E-7) zu wechseln, müssen die Voraussetzungen für das jeweilige Visum zu 100 % erfüllt sein.
Verfahren: Normalerweise folgt der Prozess, bei dem der F-1-Status aufgegeben und ein neues Visum beantragt wird. Es gibt jedoch keine "Privilegien", die es ermöglichen, den Status ohne Erfüllung der Voraussetzungen in ein Arbeitsvisum zu ändern, nur weil man ein F-1-Visum aus humanitären Gründen erhalten hat.
Können Inhaber eines F-1-Visums Leistungen der Krankenversicherung erhalten?
Ja, eine Registrierung als "Angehöriger" eines Familienmitglieds ist möglich.
Registrierungsvoraussetzungen: Wenn der Einladende (z. B. das Kind) Mitglied der betrieblichen Krankenversicherung ist und die Eltern mit F-1-Visum länger als 6 Monate in Korea bleiben (in einigen Fällen auch direkt nach der Einreise möglich) und die Einkommens- und Vermögensvoraussetzungen erfüllen, können sie als Angehörige aufgenommen werden.
Vorteile: Bei einer Registrierung können dieselben medizinischen Leistungen wie für Koreaner in Anspruch genommen werden, was die finanzielle Belastung für die medizinische Versorgung der alternden Eltern erheblich senken kann.
Was ist bei einer vorübergehenden Ausreise vor Ablauf des Visums und Wiedereinreise zu beachten?
Wiedereinreisegenehmigung: Für Inhaber eines F-1-Visums, die ihre Ausländerregistrierung abgeschlossen haben, entfällt bei einer Wiedereinreise nach Korea innerhalb eines Jahres die separate Wiedereinreisegenehmigung.
Keine Rückgabe der Registrierungskarte: Bei der Ausreise am Flughafen muss unbedingt gesagt werden, dass es keine "vollständige Ausreise" ist. Vorsicht: Die Rückgabe der Ausländerregistrierungskarte führt zum Erlöschen des Visums.
Tipps zu Dokumenten zur Vermeidung einer Ablehnung des F-1-Visums
Bürgschaftserklärung: Der Einladende muss den starken Willen zeigen, die Kosten für den Aufenthalt der Eltern in Korea zu tragen und die rechtliche Verantwortung zu übernehmen.
Finanznachweis: Es muss nachgewiesen werden, dass der Kontostand oder das Einkommen des Einladenden ausreicht, damit die Eltern während ihres Aufenthalts in Korea nicht arbeiten müssen. (Ein Nachweis über ein Guthaben von normalerweise 20 bis 30 Millionen Won wird bevorzugt).
Voraussetzungen für ein F-1-Visum für Eltern von minderjährigen internationalen Schülern (D-4-3) zur Begleitung des Aufenthalts
Ein Visum für Eltern, die ihr Kind betreuen, das für eine frühe Ausbildung nach Korea gekommen ist.
Zielgruppe: Ein Elternteil eines minderjährigen internationalen Schülers (D-4-3), der eine Grund-, Mittel- oder Oberschule besucht.
Voraussetzungen: Nachweis der finanziellen Fähigkeit, die Lebenshaltungskosten in Korea, einschließlich des Schulgeldes für das Kind, zu decken (z. B. Nachweis eines Kontostands von jährlich etwa 20 Millionen Won).
Achtung: Auch für Eltern ist eine Erwerbstätigkeit in Korea absolut verboten; der Aufenthalt darf ausschließlich dem Zweck der Kindererziehung und -unterstützung dienen.
Ist für ehrenamtliche Tätigkeiten oder unbezahlte Aktivitäten während des F-1-Visums eine Genehmigung erforderlich?
Auch bei Tätigkeiten ohne Vergütung ist Vorsicht geboten.
Reine Freiwilligenarbeit: Reine unbezahlte Freiwilligenarbeit bei religiösen Organisationen oder sozialen Einrichtungen ist möglicherweise ohne separate Genehmigung möglich.
Vorsicht bei erwerblichem Charakter: Aktivitäten wie "unbezahlte Praktika", Tätigkeiten, für die später eine Vergütung versprochen wurde, oder Tätigkeiten, die tatsächlich den Arbeitsplatz von jemandem ersetzen, können als Visumsverstoß gewertet werden. Es ist daher sicherer, sich vorab beim Einwanderungsamt zu erkundigen.
Der entscheidende Unterschied zwischen dem Pilotprojekt für philippinische Haushaltshilfen und dem Visum für privat eingeladene Helfer
Beide Systeme unterscheiden sich grundlegend in der Art der Beschäftigung und der Verantwortung.
Philippinische Haushaltshilfe (E-9): Eine von der Regierung zugelassene "Service-zertifizierte Agentur" beschäftigt Ausländer, und ein privater Haushalt kauft den Service von dieser Agentur. Die Privatperson ist nicht für das Visum verantwortlich.
Privat eingeladener Helfer (F-1-22): Eine hochverdienende Privatperson stellt direkt einen Ausländer ein und fungiert als Visum-Sponsor. Der Arbeitgeber übernimmt die volle rechtliche Verantwortung, und die Einkommensvoraussetzungen des Arbeitgebers (3-faches BNE) sind sehr streng.
Leitfaden zur Eröffnung eines inländischen Bankkontos und Finanzleben für Inhaber eines F-1-Visums
Für einen längeren Aufenthalt ist die Nutzung der grundlegenden Finanzinfrastruktur notwendig.
Kontoeröffnung: Sobald die Ausländerregistrierungskarte ausgestellt wurde, können bei inländischen Banken Konten eröffnet und Debitkarten ausgestellt werden.
Auslandsüberweisungen: Wenn man Lebenshaltungskosten aus dem Heimatland erhält oder verbleibendes Geld zurückschickt, können mit der Ausländerregistrierungskarte (ARC) bequem Limits festgelegt werden.
Visumsstatus bei Änderungen der Familienverhältnisse wie Tod oder Scheidung während des Aufenthalts
Umgang mit Situationen, in denen die Beziehung zum Einladenden (Familienangehöriger) endet.
Meldepflicht: Wenn der Einladende stirbt oder die Beziehung durch Scheidung o. ä. endet, muss dies innerhalb von 15 Tagen ab dem Tag des Eintretens des Ereignisses der Einwanderungsbehörde gemeldet werden.
Klärung des Aufenthalts: Mit dem Ende der Beziehung erlischt grundsätzlich das Visum. In Fällen mit humanitären Gründen, wie der Erziehung minderjähriger Kinder, kann jedoch ausnahmsweise eine Änderung des Aufenthaltsstatus oder eine Verlängerung geprüft werden.
📈 Checkliste für ein glückliches Zusammenleben
Bevor Sie Ihre Familie einladen, überprüfen Sie unbedingt die folgenden Punkte:
Gibt es Dokumente, die den Zweck der Einladung (Kinderbetreuung, Pflege, Besuch von Verwandten usw.) belegen können?
Erfüllt das Einkommen oder Vermögen des Einladenden die Unterhaltsstandards?
Hat der Eingeladene (z. B. Eltern) versprochen, in Korea absolut nicht zu arbeiten?
Sind die Registrierungsverfahren als Angehöriger bei der Krankenversicherung bei einem Aufenthalt von mehr als 6 Monaten bekannt?
Wir wünschen Ihnen eine kostbare Zeit mit Ihrer Familie und eine Sorgenfreiheit durch eine gründliche Vorbereitung des Visums.
🔗 Weitere Informationen
[Leitfaden zur Eröffnung eines koreanischen Bankkontos: Wichtige Checkliste für Ausländer](https://www.haniseoul.com/blogs/korea-bank-account-guide-for-foreigners)
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